Hygienemaßnahmen im Rahmen der Überbrückungshilfe

Förderfähige Kosten im Rahmen der Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfe III soll Unternehmen unterstützen, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. Neben den betrieblichen Fixkosten sind unter anderem auch die Kosten für die Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Hygienemaßnahmen förderfähig.

Steuerberater/in fragen

Um die Hilfe zu erhalten, wird ein coronabedingter Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent in jedem Monat, für den der Fixkostenzuschuss beantragt wird, vorausgesetzt. Dabei ist der jeweilige Vorjahresmonat maßgeblich. Eine Förderung kann für die Monate November 2020 bis Juni 2021 beantragt werden. Wer bereits die November- und/oder Dezemberhilfe erhalten hat, ist für diesen Monat bzw. diese beiden Monate nicht antragsberechtigt.

Förderfähige Kosten

Zu den förderfähigen Kosten zählen beispielsweise auch die Anschaffung mobiler Luftfilteranlagen sowie die Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Hygienemaßnahmen. Wer beispielsweise die BSA-Qualifikation „Hygienebeauftragte/r (BSA)“ im Bereich Hygiene absolviert oder eine Hygienezertifizierung durch die BSA-Zert vorgenommen hat, kann eine Beantragung durch einen prüfenden Dritten (z. B. Steuerberater/innen, Wirtschaftsprüfer/innen, vereidigte Buchprüfer/innen sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte) veranlassen. Die Entscheidung über die Bewilligung ist Aufgabe der Bewilligungsstellen der Bundesländer. 

Bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten können bis zu einer Höhe von 20.000 Euro pro Monat erstattet werden (auch rückwirkend bis März 2020). Investitionen in die Digitalisierung (z. B. der Aufbau eines Onlineshops) sind einmalig bis zu 20.000 Euro erstattungsfähig.

Der Antrag ist zwingend durch einen prüfenden Dritten im Namen des Antragsstellenden einzureichen und kann ab sofort bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Weitere Infos:

Überbrückungshilfe III